Kirchengeschichte

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Inhaltsverzeichnis

Die Kirchen der Pfarrei Eiselfing

Als früh bezeugte Taufkirche darf Eiselfing als eine der Urpfarreien unseres Raumes angesehen werden, der eine Reihe von kleineren Gotteshäusern unterstellt war. Erst eine Entschließung des K. General- Landeskommissariats vom 6.1.1806 schuf nach der Aufhebung des Klosters Attel, von dem aus Eiselfing jahrhundertelang seelsorglich betreut worden war, die Pfarrei Eiselfing im heutigen Umfang, wobei verschiedene Gebietskorrekturen vorgenommen wurden. Beispielsweise wurde damals das Viktariat oder die Kooperatur Griesstätt selbstständig, Laiming wurde Griesstätt zugeschlagen, Breitenbach Schonstett, Murn Evenhausen und Penzing Babensham. In gleicher Weise wurde der am rechten Wuhr-Ufer liegende Teil der Wasserburger Vorstadt Burgerfeld mit "93 Individuen" der Stadtpfarrei St. Jakob einverleibt. Damals ging der Pfarrei Eiselfing auch St. Achatz verloren, was zu einem langen Rechtsstreit um die Gefälle und Pfründe führte, der erst 1846 endgültig beschieden wurde.


Folgende Kirchen gehörten u.a. ursprünglich zu Eiselfing:

- Pfarrkirche St. Rupertus in Eiselfing

- Filialkirche St. Johann Baptist in Griesstätt - seit 1806 selbstständig

- FilialKirche Hl-Kreuz-Auffindung in Aham

- FilialKirche St. Laurentius in Freiham - dazugehörend Vorgängerbau einer Laurentiuskirche auf dem Thürnstein im Inn, 1740 abgebrochen

- Leprosenkirche St. Achatz - jetzt zu Wasserburg gehörend

- St. Magdalena-Kirche am rechten Innufer unterhalb des Bruckbräus, 1784 abgebrochen

- St. Margareten-Kapelle in Laiming - 1804 abgebrochen

- St. Nikolaus-Kirche in Kerschdorf - 1787 abgebrochen

Kirchen, Kapellen und kirchliche Genkmäler heute

Eiselfing: Pfarrkirche St. Rupertus, erste Kirche 8. Jh., jetzige spätgotischer Umbau des Wasserburger Meisters W. Wiser, Pieta von Ignaz Günther von 1758.

Eiselfing: Marienkapelle im Friedhof:. Errichtet 1881 von einem jungen Mann, der vor Erreichen des Priestertums starb.

Freiham: Kirche St. Laurentius, 1740, barocker Rosenkranzaltar, aus Kloster Altenhohenau stammend. Mit Nikolausfigur aus der ehemaligen Filialkirche St. Nikolaus zu Kerschdorf (abgebrochen in Folge der Säkularisation)

Aham: Kirche Hl-Kreuz-Auffindung, gotischer Bau, 1757 im Rokokostil umgestaltet. War einst unter der Herrschaft von Kloster Ebersberg und hatte lokale Wallfahrt zum Hl. Kreuz wie zu Maria

Hebertsham: Weilerkapelle mit der Krönung Mariens

Straß: Zwei Kapellen Hl. Aloisus und Waldkapelle "Christus in der Rast"

Kerschdorf: Hofkapelle Hl. Familie (Kneislkapelle), neugotisch von 1895

Kerschdorf: Maria-Hilf-Säule an der Uferkante zum Inn


Weitere Informationen:

Vorläufig mal ein Verweis auf eine Zusammenstellung vom Jakobsweg